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Geschichte

Mit dem ersten Weltkrieg wurden die Härten eines solchen Ereignisses auch bei uns in der Schweiz spürbar. Männer mussten ins Militär einrücken und die Frauen übernahmen ganz selbstverständlich deren, vor allem auch körperlich schweren Aufgaben. So war es nicht verwunderlich, dass viele Frauen anfällig für Krankheiten wurden. Vor allem die Tuberkulose hatte ein leichtes Spiel. Sie war damals eine schreckliche Volksseuche. Sanatorien waren überfüllt und das Bedürfnis nach weiteren Erholungsplätzen stieg.

Bereits 1916 schlossen sich die Kantonalverbände TG, SG, BS usw. unter der Initiative der Aargauerinnen zusammen, um in Davos ein katholisches Sanatorium zu gründen. Am 15.11.1922 wurde das Sanitas eröffnet, mit einem Thurgauer Beitrag von Franken 16'063. 

Dank Fortschritten in der Medizin konnte die Tuberkulose eliminiert werden. Die einstmals florierenden Sanatorien wurden nicht mehr gebraucht. In den 90er-Jahren mussten sich die Kantonalverbände über die Zukunft der Sanitas entscheiden und schweren Herzens entschlossen sie sich für den Verkauf.

Der Erlös wurde im Verhältnis zum seinerzeit bei der Gründung eingebrachten Beitrag den Beteiligten ausbezahlt. So durfte das Werk Mütterspende des TKF Fr. 326'423.40 entgegen nehmen. Dies mit der Auflage, dieses Geld kranken, minderbemittelten und benachteiligten Frauen mit ihren Familien zuzuführen.